Vom Geheimtipp zum Quotenhit
Die Geschichte der Schillerstraße von den allerersten Anfängen bis heute.
Erfunden wurde die Schillerstraße von Maike Tatzig.
Die Idee kam ihr, als sie nach Genial daneben mit den Comedians noch am Tisch saß und das, was sie da erzählten so lustig fand, dass sie der Meinung war, dass so etwas auf die Bühne gehört.
Das war die Geburtsstunde der Schillerstraße!
Aber noch war es eine Idee. Doch diese Idee wurde mehr und mehr ausgefeilt. So kam es, dass man beschloss an unlustigeren Stellen Anweisungen zu geben umso mehr Verwirrung, Geschwindigkeit und vor allem Spaß in die Sendung zu bringen.
Maikes Mann war von der Idee seiner Frau sofort begeistert und da er Produzent ist, drehte er schon bald die erste Pilotfolge. Diese war zwar lustig, aber sie entsprach themenmäßig nicht dem was Maike sich vorgestellt hatte. Es wurde eine weitere gemacht - kurz vor der ersten Aufzeichnung. Beim Piloten dabei waren Cordula, Ralf, Maddin, Christoph Maria Herbst, Janine Kunze und Wigald Boning dabei.
Die erste Folge der Schillerstraße wurde am 3.9.2004 um 22.15Uhr ausgestrahlt.
Ein völlig neues Format - von dem damals keiner glaubte, dass es je einen so großen durchschlagenden Erfolg hätte.
Aber trotz härtester Kritik von einigen Seiten bekam die Schillerstraße immer mehr Fans. Das Comedyformat wurde langsam aber sicher vom Geheimtipp zum Quotenhit.
Die Sendung kam sogar so gut an, dass nach der ersten Staffel, die Sendung auf die Hauptsendezeit, 20.15Uhr, auf Donnerstags verlegt wurde und statt einer halben Stunde jetzt eine ganze Stunde zu sehen war und ist.
Erstmals eine Stunde lang war die Sondersendung „Frohes Neues“ am 1. Januar 2005 um 19.15 Uhr. Aber ab dann startete die Schillerstraße auf dem heute gewohnten Sendeplatz voll durch. Jeder der nicht an die Sendung geglaubt hat, wurde eines Besseren belehrt, Woche für Woche schalteten Millionen von Zuschauern ein um Cordula und Co zu sehen und sich über die Regieanweisungen von Spielleiter Georg Uecker und die Umsetzung der Comedians zu freuen.
Kurz nach der Sommerpause jedoch verließ Georg Uecker jedoch die Schillerstraße. An seine Stelle trat von da an als neue Spielleiterin die Erfinderin Maike Tatzig.
Im laufe des Jahres 2005 bekam die Schillerstraße mehrere Auszeichnungen. Den Rose d’Or Preis der Presse, den deutschen Comedypreis als die beste Impro-Serie und den deutschen Fernsehpreis als beste Impro-Comedy.
Auch das Jahr 2006 brachte Veränderungen und auch wieder Preise mit sich. Diesmal gab es den goldenen Romy und den Radio Regenbogen Award für die beste Programm Idee. Cordula veränderte sich ebenfalls. Seit Ende 2005, aber nun auch zunehmend sichtbarer wird die schlanke Cordula immer rundlicher. In der Schillerstraße wird sie einfach ein wenig fülliger, in Wirklichkeit ist Cordula schwanger. Dieses ist der Grund warum die große Veränderung am 20. April kam, wo zum ersten Mal ein zweites Set bespielt wurde. Das Schillereck. Um diese Idee zu verwirklichen, wurde eine einzigartige drehbare Zuschauertribüne gebaut, die es so erlaubt beide Sets bespielen zu können.
Mitte Mai verabschiedete sich Cordula dann in die „Schlank & Fit-Kur“, zumindest in der Schillerstraße. In der Realität ging sie in die Babypause.
So fand zum allerersten Mal die Schillerstraße ohne Cordula statt.
Aber es ging genauso lustig weiter und nach der Sommerpause 2006 startete Cordula dann ja wieder durch. Frisch erholt und voller Tatendrang mischt sie nun auch wieder jeden Donnerstag die Schillerstraße auf.
|